Open Space
Ein Open Space ist ein Instrument aus dem Bereich der Großgruppen-Moderation, das mit der Fähigkeit zur Selbstorganisation durch die Teilnehmenden arbeitet. Wir alle kennen das Phänomen: Oft passieren die wirklich wichtigen Dinge bei Seminaren oder Workshops in der Pause. Die Teilnehmer stehen bei einer Tasse Kaffee in kleinen Gruppen zusammen, tauschen Kontaktdaten aus oder schmieden konkrete Pläne. Diese Kommunikation ist weder geplant noch gesteuert. Dennoch - oder gerade deshalb - haben die Teilnehmer Spaß daran und empfinden die Pausen als wertvoll und ergiebig. Diese Beobachtungen bilden die Grundlage des Open Space-Verfahrens.
Im Open Space gibt es keine Tagesordnung und keine Redner mit Vorträgen oder Folienpräsentationen. Einzig das Leitthema, das bearbeitet werden soll, wird festgelegt. Es gibt zunächst nur eine leere Wand, an der die Teilnehmenden ihre Anliegen und Fragestellungen veröffentlichen. Diese stehen im Zusammenhang mit dem Leitthema. Jedes dieser Anliegen wird dann in Arbeitsgruppen bearbeitet. Größe, Arbeitsweise und Zusammensetzung der Gruppe sind durch die Teilnehmer selbst organisiert.
Damit ein Open Space erfolgreich ist, sind vier Voraussetzungen zu erfüllen:
- Das Leitthema ist hinreichend komplex und die Lösung unbekannt.
- Das Leitthema brennt unter den Nägeln.
- Das Leitthema ist konfliktträchtig.
- Die Gruppe der Teilnehmer ist heterogen zusammengesetzt.
Unsere Leistungen
- Klärung von Leitthema, Zielen und Kontext
- Entwicklung des geeigneten Formats gemeinsam mit dem Auftraggeber
- Durchführung des Open Space als Moderatoren
- Evaluation und Gestaltung des Umsetzungsprozesses der Ergebnisse
Weiterführende Informationen
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